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Schreibmaschinen momentmal Kooperation

Momentmal Kooperation HH – Nord

Projekte

Schreibmaschinen momentmal Kooperation

 

 

 

 

 

„MomentMal!“ 2020 – 2025 ist eine Kooperation zwischen vier Stadtteilkulturzentren:
Dem ella Kulturhaus Langenhorn, dem KulturKlinker Barmbek, dem Goldbekhaus und der Zinnschmelze. Die Kooperations-Reihe begann im ersten Corona-Lockdown. Aus der ersten ad hoc-Aktion einer Kommunikations-Wand für die Nachbarschaft entstand ein erstes gemeinsames Projekt, zu dem auch künstlerische Arbeiten einbezogen wurden. Moment Mal! Eine mobile Schreibwerkstatt.
Das Empathie-Mobil und DazugeHören folgten.
Im Fokus stehen die Themen Kommunikation und Begegnung in der Nachbarschaft, aktive künstlerische Beteiligung und die Ausgestaltung der vielfältigen Gesellschaft.

Projektkoordinator*innen:
Hanna Schienke, Daniela Sendker – Goldbekhaus
Annika Wulf – KulturKlinker Barmbek
Linda Prahm – ella Kulturhaus Langenhorn
Avraham Rosenblum – Zinnschmelze

 

Mobiles Schreibatelier – 2020

An einem mobilen Schreibatelier konnten Passant*innen im Sommer 2020 einen Moment mal Platz nehmen und Co-Autor*innen einer gemeinsamen Geschichte werden! Ein Lastenrad wurde in ein mobiles Schreibatelier verwandelt, um zu einem raum- und zeitversetztem Austausch einzuladen! Das Mobil war an unterschiedlichen Orten in Hamburg Nord unterwegs. Geschichten und Gedanken wurden eingefangen und ein Stimmungsbild ist entstanden.
Schreibateleirschreibmaschine

 

Die gesammelten Texte wurden von Künstler*innen unterschiedlicher Genres und Disziplinen umgesetzt und neu in Szene gesetzt. Bei der Präsentation der Werke am 25.10 wurden Teile eines Fotoessays von Simeon Melchior ausgestellt, die im Anschluss auch an unterschiedlichen Orten im Stadtteil zu finden waren. Die Illustratorin Maren Endler hat die Texte in eine Art freie Bilderzählung transformiert. Die Texte haben sich durch Marens „Assoziationsschleuse“ bewegt und wurden in ein neues Medium übersetzt. Zudem präsentierte das Kreaturenkollektiv – mit Sarah Nüdling, Sophia Guttenhöfer und Lilli Thalgott – eine multimediale Live Performance, basierend auf den entstandenen Texten.

Nach dem erfolgreichen Mini-Projekt „ZusammenHalt!“ bei der eine Wand zur Interaktion Bezirksbewohner*innen zum Austausch auf Abstand eingeladen hat, war das mobile Schreibatelier das erste größerer Projekt der Kooperation.

Gefördert wurde das Projekt vom Fonds Soziokultur (www.fonds-soziokultur.de).

Das Emphatie Mobil – 2021

 

Das „Empathie Mobil“ folgte als Kooperationsprojekt in 2021. Auch hier war das MomentMal Team in Hamburg Nord unterwegs, um Menschen zu einem Gedankenexperiment einzuladen. Teilnehmer:innen haben versucht sich in eine andere Person hineinzuversetzen und haben über 80 fiktive Tagebucheinträge verfasst. Schreibmaschinen momentmal Kooperation

Wie empathisch ist unsere Gesellschaft? Wie wichtig ist Empathie? Diese und weitere Fragen wurden von dem Projekt „Empathie Mobil – sei du selbst, nur anders“ untersucht. Ausgewählt werden konnte aus Rudi, Aisha, Nils und Samuel, die mit Steckbriefen und anonymisierten Fotos vorgestellt wurden.

Doch geht das so einfach? Sich in eine andere Person hineinzuversetzen? Genau das, sollte bei diesem Experiment herausgefunden werden. Ob das geklappt hat, ob sich die Protagonist:innen in den entstandenen Texten wiederfinden konnten, hört ihr im ersten Teil des Podcasts. Im zweiten Teil, diskutieren Rudi, Aisha, Nils und der Moderator Cornelius Gesing über die Rolle von Empathie in unserer Gesellschaft.

Den fertigen Podcast könnt ihr hier hören!

DazugeHören – 2022-23

 

„Man wird hier nicht als Mensch angesehen. Ich brauche Hilfe als Mensch.“, sagt ein junger Mann vor dem Jobcenter. „Menschen sollten keine Einnahmequelle sein.“, findet eine Angehörige beim UKE. „Es ist ein anderes System.“, erklärt eine Familie vor dem Bezirksamt.

Website Header

Diese Aussagen stammen aus den Befragungen des MomentMal-Teams für das Projekt dazugeHören. Im August und September 2022 war das Team unterwegs und hat viele Menschen an unterschiedlichen Orten nach ihrer Meinung und ihren Wünschen befragt.

Vor dem Bezirksamt, beim Jobcenter, bei der Ausländerbehörde, beim UKE und an weiteren Orten in Hamburg Nord hat das Team Befragungen durchgeführt.

 

 

Die entstanden Inhalte und Texte wurden von einer Gruppe großartiger Künstler:innen in eine Performance umgewandelt und am 13. + 14.12.22 dargeboten. Die vier Aufführungen fanden vor den Bezirksämtern Hamburg Nord und Langenhorn sowie auf dem Bert-Kämpfert Platz statt und Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung waren eingeladen.

Durch die Performance vom Projekt „dazugeHören“ wurden unterrepräsentierte Stimmen hörbar und sichtbar. Menschen, die nicht alle politischen Möglichkeiten
(wie z.B. das Wahlrecht) haben, wurde eine Stimme gegeben, um ihre Anliegen, Sorgen und Hoffnungen an ihre Mitmenschen sowie an die politischen Entscheidungsträger:innen weiterzugeben.

An der künstlerischen Umsetzung waren beteiligt:

Yannika Frank, Tina Burova, Johnny-Bix Bongers, Ioulia Spanou, Özlem Winkler-Özkan und Shahin Shekhos.

Das Kostumdesign stammte von Lili Anschütz.

Eine Gedichtheftsveröffentlichung mit Lesung fand am 14.06.23 um 19:00 im Stadtpark statt.

Für alle, die die künstlerische Performance von „DazugeHören!“ verpasst haben, wurde eine weitere Interpretation der gesammelten Texte, diesmal in grafischer und lyrischer Form erstellt. Die Autor:innen Ayna Steigerwald, Dagrun Hintze, Karen Bo und Nils Kumar haben die durchgeführten Interviews dafür lyrisch interpretiert. Mit Illustrationen von Maren Endler ist so ein Gedichtheft entstanden, dass auf Anfrage bei uns in den Zentren erhältlich ist.

Bei einer Outdoor-Lesung im Stadtpark wurden die Gedichte vorgetragen und im Anschluss fand ein Publikumsgespräch mit dem Projektteam statt.

Um auch Politiker*innen zu erreichen, wurde das Heft im Anschluss an die Veröffentlichung an Vertreter*innen in Hamburg Nord, so wie an die Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft verteilt.

Gefördert von Fonds Soziokultur

Fotos: MomentMal-Kooperation

Waschsalon der Emotionen 2025

MomentMal! Kooperationsprojekt – Woche der Vielfalt 2025 – Hamburg Nord
Titel: Waschsalon der Emotionen: Melodien für neue Perspektiven

zur Kooperation:

Das MomentMal! Team, eine Kooperation aus dem ella Kulturhaus
Langenhorn,
dem Goldbekhaus, der Zinnschmelze und dem KulturKlinker Barmbek führt seit 2019 erfolgreich Projekte durch und möchte sich in diesem Jahr an der Woche der Vielfalt in Hamburg Nord beteiligen.
In einer Zeit rascher Veränderungen und ungewisser Perspektiven manifestiert sich Zukunftsangst und Frustration in der Gesellschaschft.
„Waschsalon der Emotionen“ soll diese Themen aufgreifen und knüpfen an die
bisherigen Projekte der Kooperation an. MomentMal!, das Empathiemobil und
DazugeHören!

Das Projekt:

Mit dem mobilen Waschsalon der Emotionen schaft das Projektteam
am 24. & 30. Mai einen Ort im öffentlichen Raum, in dem Passantinnen einen Moment innehalten- und sich ihren Emotionen stellen können. So vielfältig wie die Bezirksbewohnerinnen sind, so vielfältig sind auch ihre Ängste und Sorgen.
Wer den Raum betritt, sucht aus einer Auswahl vorhandener Stichworte die aktuelle
Stimmung aus und bekommt eine individuelle musikalische Performance der
Künstlerin Naama Friedmann (let me cradle you, Cinéma sonore).
Während in einem Waschsalon verschiedenste Kleidung gewaschen wird, werden hier
vielfältige Emotionen gewaschen und kreativ verarbeitet.
Die Melodien bieten Raum für Reflexion und schaffen neue Perspektiven.
Ziel der Aktion ist es mit frischen Gedanken herauszugehen:
Ein Besuch im Waschsalon der Emotionen weckt Zuversicht, gibt Kraft und holt die
Teilnehmenden aus dem Alltag heraus, um einen Perspektivwechsel zu ermöglichen.

 

19. Mai 2024
https://zinnschmelze.de/wp-content/uploads/2026/05/Momentmal_Schreibmaschinen_Tisch-scaled.jpg 1708 2560 Projekte https://zinnschmelze.de/wp-content/uploads/2019/07/Logo-Zinnschmelze-web-cropped.png Projekte2024-05-19 16:14:432026-05-20 14:08:06Momentmal Kooperation HH – Nord

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