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Zusammen haben wir eine Chance

22. September 2020 –18:00 - 20:00

- Kostenlos

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus sollte diese Veranstaltung eigentlich stattfinden. dann kam Corona… Nun aber…

English version see below

Der Film „Zusammen haben wir eine Chance“ dokumentiert selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe seit der Wende aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland. Er bringt bisher nicht erzählte Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven verschiedener Aktivist*innen zusammen und unterstützt diese auch mit Archivmaterialien. Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der Schwarzen Deutschen Community, Geflüchteten, Nachkommen der „Gastarbeiter“-Generation, einer Mapuche-Aktivistin und anderen Zeitzeugen reflektiert und erzählt der Film von Selbstorganisierung, Solidarisierung und Widerstandsorten im Kampf gegen Rassismus, Kapitalismus und (Hetero-)Sexismus.
Pogrome gegen People of Color wie in Rostock-Lichtenhagen 1992, der Brandanschlag in Mölln 1992, der Mord an Oury Jalloh 2005 und die NSU Mordserie 2011 waren traurige Anlässe, aber nicht die einzigen, die die Aktivst*innen zusammenkommen ließen.
Trotz der verschiedenen und teilweise voneinander unabhängigen Kämpfe eint sie das gleiche Ziel: eine Gesellschaft, die sensibilisiert, wachsam und reflektiert mit Rassismus umgeht und ihn aktiv bekämpft.
„Zusammen haben wir eine Chance!“ ist dabei das Leitmotiv sowohl der Protagonist*innen, als auch der Filmemacherinnen. Der Film selbst wird als politische Arbeit im Rahmen des eigenen Aktivismus betrachtet und ist von einem Women of Color-Filmkollektiv entstanden. „Zusammen haben wir eine Chance!“ soll vor allem ein Gegennarrativ zu weißen- hegemonialen Darstellungs- und Erzählweisen antirassistischer Bewegungen ermöglichen.

Wie können wir von diesen Geschichten lernen und wie können wir weiter machen?
___________________________

Ein Film mit

Sanchita Basu (Bündnis gegen Rassismus)
Garip Bali (Allmende e.V.)
Jasmin Eding (Adefra)
Ria Cheatom (Adefra)
Llanquiray Painemal (Plataforma der Flüchtlinge und Migranten, Initiative Respect Berlin und Soli-Gruppe mit Mapuche Widerstand)
Bruno Watara (No Lager Netzwerk)
Ibrahim Arslan (Überlebender des Brandanschlag in Mölln 1992)
Mouctar Bah (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)
__________________________

Ein Film von

Regie: Nadiye Ünsal, Zerrin Güneş
Kamera: Leïla Saadna,Nadiye Ünsal, Wassan Ali
Schnitt: Nadiye Ünsal, Tijana Vukmirović, Zerrin Güneş
Sound: Abdul-Hamid Çınar, Tijana Vukmirović
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Beim anschließenden Gespräch nehmen teil:

Nadiye Ünsal – Filmemacherin – Regie + Aktivistin
Tijana Vukmirović– Filmemacherin – Schnitt + Sound                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        NN – Protagonistin des Films
Dan Thy Nguyen – Hamburger Aktivist
Sally Riedel – Mosaiq Hamburg
Moderation: Eliza Maimouna Sarr,  ist Antidiskriminierungsberaterin im Projekt “amira” von basis & woge e.V., das Betroffene von rassistischer sowie antisemitischer Diskriminierung und Diskriminierungen aufgrund der (zugeschriebenen) Religion berät. Darüber hinaus ist sie Fachreferentin für die Themen Diversität, Empowerment und Antidiskriminierung unter anderem im Projekt migration.works bei basis & woge e.V. sowie Teil der demokratischen Schule FLeKS in Hamburg und systemische Therapeutin/Beraterin in Ausbildung.

***English***

The film “Without Community There Is No Liberation” documents self-organized anti-racist movements and struggles since German reunification from the perspective of people affected by racism. It collects untold stories, experiences and perspectives of different activists and is enhanced by archive footage. Together with activists* from the Black German Community, refugees, descendants of the “guest worker” generation, a Mapuche activist and other contemporary witnesses, the film showcases self-organization, solidarity and places of resistance in the fight against racism, capitalism and (hetero-)sexism.

Pogroms against People of Color as in Rostock-Lichtenhagen in 1992, the arson attack in Mölln in 1992, the murder of Oury Jalloh in 2005, and the NSU murder series in 2011 were sad occasions, but not the only ones that brought the activists together.
Despite different and sometimes independent struggles, they share the same goal: a society that is aware and watchful against racism and actively fights against it.
“Without Community There Is No Liberation” is the motto shared by protagonists and filmmakers. The film takes a political stance and is made by a collective of activist women of color. “Without Community There Is No Liberation” tells the other side of the dominant story, which often portrays anti-racism as a whites-only movement.

How can we learn from these stories and how can we continue?

Featuring

Sanchita Basu (Bündnis gegen Rassismus / Alliance against Racism)
Garip Bali (Allmende e.V.)
Jasmin Eding (Adefra e.V.)
Ria Cheatom (Adefra e.V.)
Llanquiray Painemal (Plataforma der Flüchtlinge und Migranten, Initiative Respect Berlin and soli group with Mapuche Resistance)
Bruno Watara (No Lager Network)
Ibrahim Arslan (survivor of the 1992 arson attack in Mölln) and Ahmet Arslan (family member)
Mouctar Bah (Initiative in Memory of Oury Jalloh)

Credits

Directors: Nadiye Ünsal, Zerrin Güneş
Camera: Leïla Saadna, Nadiye Ünsal, Wassan Ali
Editors: Nadiye Ünsal, Tijana Vukmirović, Zerrin Güneş
Sound: Abdul-Hamid Çınar, Tijana Vukmirović

“Zusammen haben wir eine Chance”, Berlin 2018, 86 Min

https://www.facebook.com/ActvistarFilmCollective/

Trailer

https://vimeo.com/370068485 (DE mit EN UT)

https://www.youtube.com/watch?v=GBN0DX9RLeQ

Wir danke dem HBGR (Hamburger Bündnis gegen Rechts) und der Bezirksversammlung Hamburg-Nord für die Unterstützung.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Hintergrund: Am 21. März 1960 demonstrierten rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville in der damaligen Provinz Transvaal nahe Johannesburg friedlich gegen die diskriminierenden Passgesetze (die Folgen des Native Urban Areas Act und andere Gesetze) des damaligen Apartheid-Regimes. Die Polizei erschoss bei den Protesten 69 Demonstrierende, mindestens 180 wurden verletzt. Dieses Blutbad ging als Massaker von Sharpeville in die Geschichte ein. Sechs Jahre später rief die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Resolution 2142 (XXI) „Elimination of all forms of racial discrimination“ den 21. März zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung aus. Rassistische Diskriminierung und Apartheid, so heißt es in der Resolution, seien eine Verleugnung der Menschenrechte und fundamentaler Freiheiten und Gerechtigkeit sowie ein Vergehen an der Menschenwürde. 1979 wurde dieser Gedenktag durch die Einladung der Vereinten Nationen an ihre Mitgliedsstaaten ergänzt, eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren (Beschluss der Generalversammlung (3424) im Rahmen der ersten UN-Dekade zur Bekämpfung von Rassismus und Rassendiskriminierung (1973–1983)).                    WIKIPEDIA

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Details

Datum:
22. September 2020
Zeit:
18:00 - 20:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Veranstaltungsort

Alabama Kino auf Kampnagel
Jarrestr. 20
Barmbek, Hamburg 22303 Deutschland
+ Google Karte anzeigen
Telefon:
+49 40 231 885 55
Website:
www.zinnschmelze.de

Veranstalter

Zinnschmelze
Telefon:
040 231 885 55
info@zinnschmelze.de
info@zinnschmelze.de
Website:
www.zinnschmelze.de

Weitere Angaben

 
Wir bitten um Spenden

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Datum:
22. September 2020
Zeit:
18:00 - 20:00
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Barmbek, Hamburg 22303 Deutschland
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www.zinnschmelze.de

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